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Es hat nicht sollen ein. In Musbach gingen am 02. August die Deutschen Meisterschaften im Segelfliegen der Junioren in der Club-und Standardklasse wetterbedingt ohne gültigen Wertungsflug zu Ende.

Deutsche Meisterschaften der Junioren enden vor Siegerehrung

So entschloss sich Wettbewerbsleiter Axel Reich mit Sportleiter Michael Buchthal, die Meisterschaft bereits vor der offiziellen Siegerehrung am 03. August am 02. August zu beenden und den Teilnehmern aus Nord- und Ostdeutschland eine frühere Heimfahrt zu ermöglichen. Noch sah es bei der Anreise am 23. Juli von der Wetterseite gut aus.
Einige Piloten nutzten das zu Flügen von bis zu 400 km. Noch war nicht vorstellbar, dass dies der beste Flugtag bis Meisterschaftsende am 02. August werden sollte. Spielverderber wurde ein nahezu Ortsfestes Höhentief über Mitteleuropa. Das steuerte immer wieder Fronten mit feuchter Luft ins Wettbewerbsgebiet.

Kurze sonnige Lücken mit hoch reichender Bewölkung

Kurze sonnige Lücken wurden mit hoch reichender Bewölkung und oft 8/8 Bewölkung garniert. Nach vier hintereinander neutralisierten Tagen, versuchte man es hoffnungsfroh am 29. Juli. Da wurde in der Clubklasse eine 2:45 Stunden Aufgabe ausschrieben. Sechs Piloten überflogen mit 169-189 Km die geforderte 100 Km Grenze. Das restliche Startfeld musste sich mit Strecken von 4,51 Km bis 64,84 km begnügen. Die geforderten 25 Prozent der Piloten, die über 100 km kommen mussten, wurden nicht erfüllt. Nicht besser erging es den Teilnehmern der Standardklasse.
Bei der auf 1:30 Stunden Flugaufgabe verkürzten Aufgabe knackten nur 3 Teilnehmer mit Strecken von 126,77 km bis 132,01 km die geforderte 120 Km Mindeststrecke. Nochmals wurde am 31. Juli in beiden Klassen eine Tagesaufgabe ausgeschrieben. Nach ersten Starts gegen 15:50 Uhr Ortszeit musste Sportleiter Buchthal den Tag neutralisieren. Ansonsten mussten die 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Mannschaftshelfer/innen mit den Unbilden der Natur kämpfen.

Tagesprogramm lenkt von schlechtem Wetter ab

Vergnügungssteuerpflichtig war das ganze nicht. Hervorzuheben ist, dass bei diesen Bedingungen kein gefürchteter Lagerkoller eintrat. Dafür sorgte ein jeweiliges Tagesprogramm, das sich die Fliegergruppe und die Pilotensprecher Nils Zitzelsberger (Clubklasse) und Jens Kammerer (Standardklasse) einfallen liesen. Für Wettbewerbsmeteorologe Walter Hermann war es zwischenzeitlich der 52. Wettbewerb, den er begleitete. An eine solch festgefahrene Wetterlage, konnte er sich nicht erinnern.
Grußworte für die DAeC Segelflug Kommission übermittelte Christof Geißler, der den Teilnehmern ein außergewöhnliches Durchhaltevermögen bescheinigte. Schade war, das die Sportlerinnen und Sportler nur die kühle Seite des Schwarzwald erleben durften. Viel Beifall erhielten Kim Hetzel und Oskar Haug, die als Social Media Team mit kurzen Clips die Laune der Meisterschaftsteilnehmer hoch hielten. Auch sonst wurde dem gesamten Helferteam der Fliegergruppe Freudenstadt von den Pilotensprechern für deren Einsatz gedankt. Da die Junioren -DM keine Ergebnisse brachte, wurden die Piloten nach der Rangliste der Wettbewerbe 2024/2025 benannt.

Segelfliegen der Junioren: Neuer C-Kader bekanntgegeben

Für den DAeC gab Serena Triebel den neuen C-Kader bekannt. So fliegen Patrick Benoist, Jens Kammerer und Nuno Ferreira 2026 in Aalen-Elchingen die Junioren-WM in der Standardklasse mit. In der Clubklasse treten Nils Zitzelsberger, Florian Kraja und Felix Kreis an. Für die Junioren- EM 2027 sind David Neumann, Eva Senne und Lorenz Schulze - Varnhold in der Standardklasse startberechtigt.In der Clubklasse werden Maximilian Goormann, Lilian Fröhlich und Felix Herold bei der Junioren - EM 2027 antreten. Weiter fürs C-Kader haben sich Leon Bohnenkamp, Jonas Zeller, Karol Jan Müller und Tim Ganser qualifiziert.

Fotos von Lothar Schwark

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